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Facebook startet Aufklärung über Fake News

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Fake News- ein „neues“ Phämomen

Das soziale Netzwerk Facebook klärt mit einer Anzeigenkampagne über Fake News auf. Die „Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen“ erschienen am Donnerstag ganzseitig einmalig in mehreren deutschen Medien. „Falschmeldungen können als solche erkannt werden. Wir bekämpfen deren Verbreitung und geben dir hier einige Tipps, wie du erkennen kannst, ob eine Nachrichtenmeldung wahr ist oder nicht“, heißt es in der Anzeige.

Zu lesen seien die Annoncen in der „Bild“-Zeitung, der „Süddeutschen Zeitung“, der „Berliner Morgenpost“, der „Berliner Zeitung“, im „Handelsblatt“ und der „Rheinischen Post“. Auch in der Wochenzeitung „Die Zeit“, den Magazinen „Der Spiegel“ und „Stern“ sowie bei „Spiegel Online“ und „Stern Online“ seien die Ratschläge zu finden. Laut Facebook ist die Anzeige ebenfalls in französischen Medien geschaltet worden – und natürlich auch bei Facebook selbst. Bereits seit vergangener Woche klärt das soziale Netzwerk seine Nutzer über das Thema „Fake News“ auf – ein entsprechender Eintrag ganz oben im Feed weist auf die Problematik hin. Klickt jemand auf den Hinweis, so erhält er weiterführende Informationen.

 So lässt sich der Wahrheitsgehalt überprüfen

In Zusammenarbeit mit klicksafe.de, dem Recherchezentrum Correctiv, der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ und der Stiftung Digitale Chancen veröffentlichte Facebook zehn Ratschläge: Unter „Lies Überschriften kritisch“, „Sieh dir andere Berichte an“ oder „Überprüfe die Quelle“ erfahren Facebook-Nutzer, wie sie den Wahrheitsgehalt von Facebook-Postings feststellen können.

Unter dem Punkt „Überprüfe die Beweise“ steht zum Beispiel: „Sie dir die Quellen des Autors genau an. Mangelnde Beweise oder der Verweis auf ungenannte Experten können ein Hinweis auf eine Falschmeldung sein.“

Auch auf die Unterscheidung von Fake News und Parodien weist Facebook hin: „Manchmal ist es schwierig, Falschmeldungen von Humor und Satire zu unterscheiden.“ In der Vergangenheit ist Facebook immer wieder kritisiert worden, weil Beiträge von satirischen Seiten gelöscht wurden.

Von RND/epd/caro