Hertzfabrik: Rockmusik mit ganz viel Gefühl

 

Hertzfabrik – das sind Annie Behrens und Sven Dlugosch aus Dannenbüttel. Vor knapp vier Jahren lernten sich die beiden bei Aufnahmen im Studio von Sven Dlugosch kennen. Schnell merkten sie, dass sie auf einer Wellenlänge lagen und sie trafen sich, um ein gemeinsames musikalisches Projekt zu starten.

„Material für eigene Lieder lag in meiner Schublade genug und so dauerte es auch nicht lange, bis wir unseren ersten gemeinsamen Song auf Papier gebracht hatten“, erzählt Annie Behrens. Doch auch dort sollten die Zeilen und Noten nicht verstauben und schnell waren einige Songs für ein erstes Album fertig. Nach einer kurzen Auszeit machten sich die beiden daran, ihre erste EP fertig zu stellen und im Mai des vergangenen Jahres war es dann soweit – „Endzeit“ erblickte das Licht der Welt. Ein gutes Jahr später im April erschien bereits ihre zweite EP „Dreiminutenrausch“.

Annie Behrens und Sven Dlugosch haben ihren Platz im Deutsch-Alternative Rock gefunden und auch wenn manche Songs ruhig und gefühlsbetont anrühren, machen den Großteil der Kompositionen doch eher härtere Gitarrenriffs und rockige Sounds aus. Ihren Stil beschreiben die beiden wie eine Mischung aus „Luxuslärm trifft Letzte Instanz“ oder auch „Silbermond auf Speed“.

Vereinen rockige Klänge mit gefühlvollen Texten: Annie Behrens und Sven Dlugosch von Hertzfabrik.

Im Vordergrund stehen aber die Songs: „Das Genre ist für uns eher nebensächlich.“ Ihre Songs sind tiefgründig, nehmen einen mit und haben zugleich Ohrwurmpotenzial. Zu hören oder zu kaufen sind die beiden EP’s, die mit gefühlvollen, aber auch rockigen Liedern bestückt sind, auf ITunes, Amazon, Spotify und Deezer. Und während die beiden bei den Aufnahmen sämtliche Instrumente selbst eingespielt haben, haben sie sich für ihre Liveauftritte Verstärkung geholt. „Und wer weiß, vielleicht sind wir eines Tages auf den ganz großen Festivals zu hören”, schmunzeln die beiden.

Schon immer waren die beiden mit der Musik verbunden. „Ich wuchs in einer Musikerfamilie auf, da war schnell klar, dass die Musik auch im meinem Leben eine wichtige Rolle spielen wird”, erzählt die 34-Jährige, die es vor 15 Jahren aus Oberhausen erst nach Braunschweig und dann nach Dannenbüttel verschlagen hat. Schon als kleines Mädchen spielte sie Klavier, später kamen dann Schlagzeug, Gitarre, Keyboard und noch das ein oder andere weitere Instrument dazu. „Natürlich durfte da der Gesang nicht fehlen”, so Annie Behrens, die aber nicht mit Coversongs um die Ecke kommt, sondern schon seit Jahren eigene Lieder schreibt. Bevor sie Sven Dlugosch kennenlernte, war sie gemeinsam mit dem Bassisten Maik Spangenberg in der Band Polarfieber, wo sie auch schon die Songs schrieb. „Maik ist auch heute noch mit von der Partie und unterstützt uns bei Live-Auftritten gemeinsam mit Andreas Rohjan und Christian “Léo” Leonhardt”, erzählt Annie Behrens, die hauptberuflich als Lehrerin tätig ist.

Sven Dlugosch hingegen fing erst so richtig mit der Musik an, als er sich mit 13 Jahren eine Gitarre zu Weihnachten wünschte. Kurze Zeit danach gründetet er seine erste Schulband und ein wenig später dann eine Punkband. Mit 18 Jahren wechselte dann der Musikstil, er wagte sich in die DJ-Szene und blieb dort auch einige Jahre. Genau in dieser Zeit machte er sich als DJ Sven Gosch einen Namen. „Doch ich wollte zurück zu meinen musikalischen Wurzeln und ließ die DJ-Szene hinter mir”, betont der 35-Jährige, der hauptberuflich bei Volkswagen tätig ist.

 

Für Live-Auftritte haben sich Sven und Annie die Musiker Maik Spangenberg, Andreas Rohjan und Christian Leonhardt (v.l.n.r.) ins Boot geholt.

Die aktuellsten News und Auftrittstermine von Hertzfabrik gibt es unter www.hertzfabrik.com oder bei Facebook unter www.facebook.com/fabrikhertz.

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